Freitag, 8. Juli 2011

letzter tag in sta. maria ...

der durchzug eines regengebietes hatte uns für eine längere zeit als ursprünglich geplant in der schweiz gehalten. nun, wir machten das beste daraus und füllten diese zeit mit ganz viel (er-)leben.
da es nicht permanent regnete boten sich spaziergänge ins dörfchen an oder eine kurze wanderung zum nahe gelegenen bach. die hunde jedenfalls genossen das ruhig taktende urlaubsgefühl sichtlich.mit anna besuchte ich noch das 1914-18 museum des ortes. sehr interessant auch für anna, die den worten des museumsführers aufmerksam lauschte. für mich um so interessanter, die weltgeschichte einmal aus der sicht eines neutralen staates zu erfahren. die deutsche sichtweise kannte ich ja aus schulzeiten. diejenige, die die bürger der schweiz haben, bisher nicht.

liebliche kleine wege hinunter ins dorf, eine pflanzenwelt, die aussergewöhnlich intakt zu sein schien. ein stückchen vom paradies wie es scheint.
schliesslich war es doch zeit, abschied vom diesem paradies zu nehmen. die reise in die karpaten hatte noch viele kilometer für uns bereit. um diesen entferntesten punkt zu erreichen, mussten wir allerdings bei der streckenplanung leichte änderungen vornehmen. die geplante überquerung von umbrail, stilfser joch und gavia-pass wurde auf "später" vertagt und eine neue reiseroute durch die dolomiten in richtung osten wurde grob ins auge gefasst.
am vorabend bereits die dinge vorpacken, die wir für die nacht nicht mehr benötigten, damit der aufbruch dann schneller klappt. eine letzte nacht in "pe da munt". 
für dieses jahr.

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